Hohen Blutdruck mit Kalium senken


Bananen, Karotten, Avocado

Frau schneidet auf einem Schneidebrett eine Banane in Scheiben.
mauritius images / Wavebreakmedia

Ein hoher Blutdruck lässt sich nicht nur durch Medikamente bekämpfen. Auch die richtige Nahrung spielt eine Rolle. Wer viel Kalium zu sich nimmt, kann damit seinen erhöhten Blutdruck senken.

Lebensstil beeinflusst Blutdruck

Ein gesunder Lebensstil hat einen positiven Einfluss auf die Blutdruckwerte. Neben dem Abnehmen bei Übergewicht hilft regelmäßige Bewegung, den Blutdruck in Grenzen zu halten. Auch mediterrane Ernährung und die Kontrolle des Kochsalzkonsums werden als blutdrucksenkende Maßnahmen von der Hochdruckgesellschaft empfohlen. Daneben raten Expert*innen inzwischen auch dazu, vermehrt Kalium aufzunehmen.

1 g Kalium zusätzlich senkt den Blutdruck um 1 mmHg

Denn Kalium kann den Blutdruck senken, wie Studien immer wieder gezeigt haben. Das liegt daran, dass eine vermehrte Kaliumaufnahme zu einer verminderten Aufnahme von Kochsalz (NaCl) führt. Außerdem verstärkt Kalium die Ausscheidung von Natrium(Na) über die Niere. In Studien wurde gezeigt, dass mit einem Anstieg der Kaliumaufnahme um 1 g am Tag der systolische Blutdruck (also der obere Blutdruckwert) um etwa 1 mmHg sinkt. Das hört sich nach wenig an, aber in der Behandlung der Bluthochdrucks zählt jeder mmHg, betonen Expert*innen.

In einer chinesischen Studie führte der Ersatz von 25% der Kochsalzaufnahme mit Kaliumchlorid zu einer Senkung des systolischen Drucks um 3,3 mmHg. Mit steigender Kaliumaufnahme sinkt auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie die Analyse entsprechender Studien aufzeigte.

Mindestens 3,5 g Kalium täglich

Doch wie viel Kalium soll man täglich aufnehmen, und vor allem, wie? Von der WHO empfohlen werden mehr 3,5 mg Kalium am Tag, und zwar am besten über unverarbeitete Nahrungsmittel. Spitzenreiter in puncto Kalium sind Bananen, Lachs, Rosenkohl und Avocado. Genaue Angaben zum Kaliumgehalt von Nahrungsmitteln gibt´s bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Vorsicht bei Niereninsuffizienz

Patient*innen mit einer Nierenfunktionsstörung haben durch eine vermehrte Kaliumaufnahme ein leicht erhöhtes Risiko für eine Hyperkaliämie (das bedeutet, dass zuviel Kalium im Blut vorhanden ist). Nierenkranke sollten deshalb vor der Aufnahme einer kaliumreichen Kost mit ihrer Hausärzt*in sprechen.

Quellen: Springer Medizin, DGE

Das Team der Apotheke am Rathaus

Alle Mitarbeiter anzeigen

News

Sonnenbrille schützt vor Augenschäden

Nahaufnahme einer Frau mit Sonnenbrille vor einem Sonnenuntergang.

Ab UV-Index von 3 aufsetzen

Ob am Strand, auf der Terrasse oder im Gebirge: Dass man in der Sonne die Haut vor UV-Strahlen schützen muss, ist inzwischen selbstverständlich. Weniger bekannt ist, dass auch die Augen Schutz vor dem UV-Licht benötigen.   mehr

Gesund baden
Gesund baden

Tipps für Frauen und Mädchen

Sommerzeit ist Badezeit. Doch gerade nasse Badekleidung begünstigt Infektionen. Einige Regeln helfen Frauen, vorzubeugen.   mehr

Nicht jedes Medikament ist sicher
Nicht jedes Medikament ist sicher

Arzneimittelkauf im Urlaub

Medikamente im Urlaub spontan vor Ort kaufen? Das kann in manchen Ländern riskant sein. Gesundheitsexpert*innen warnen vor gefälschten oder minderwertigen Arzneimitteln und geben Tipps, wie sich Reisende vor gesundheitlichen Folgen schützen können.   mehr

Slushies können Kindern schaden
Slushies können Kindern schaden

Nicht zu viel davon genießen!

Bunt, eiskalt und süß: Slush-Ice-Getränke sind im Sommer vor allem bei Kindern beliebt. Doch das Vergnügen birgt Gefahren. Schon ein großes Getränk kann bei den Kleinen Kopfschmerzen, Schwindel oder sogar Bewusstseinsstörungen auslösen.   mehr

Bauchmigräne bei kleinen Kindern
Bauchmigräne bei kleinen Kindern

Bauchweh und Lichtscheu

Kinder leiden oft unter Bauchschmerzen. Tauchen sie immer wieder auf und werden dabei von Lichtscheu oder Kopfschmerzen begleitet, handelt es sich womöglich um eine Bauchmigräne.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Apotheke am Rathaus
Inhaberin Anna Treinen
Telefon 07454/9 58 10
Fax 07454/26 74
E-Mail Info@apotheke-treinen.de