Arzneitropfen richtig dosieren


Anwendung mit Tücken
Arzneitropfen richtig dosieren

In Tropfenform lassen sich Arzneimittel ganz individuell dosieren. Die korrekte Handhabung ist dabei unerlässlich. Worauf es bei der Dosierung von Arzneitropfen ankommt.

Wenn im Alter das Sehvermögen und die Feinmotorik nachlassen, fällt auch die korrekte Dosierung von Arzneimitteln zunehmend schwerer. Vor allem Arzneitropfen bringen einige Tücken mit sich. Bei manchen Präparaten fallen die Tropfen so schnell, dass sie sich mit dem Auge kaum noch zählen lassen. „Besser ist es dann, die Tropfen in einen leeren Joghurtbecher fallen zu lassen“, rät der Apotheker Dr. Wolfgang Kircher. „Dann ergibt jeder Tropfen einen Ton, und dieses akustische Signal lässt sich leichter zählen.“

Arzneifläschchen schräg oder gerade halten?

Ob das Arzneifläschchen beim Tropfen schräg oder gerade gehalten wird, spielt für die richtige Dosierung ebenfalls eine Rolle. Je nach Verschluss werden die Arzneitropfen nämlich mittig oder über den Seitenrand des Fläschchens abgegeben. In den Packungsbeilagen fehlt dieser Anwendungshinweis meist, Rat weiß dann der Apotheker. Fällt das Dosieren mit dem Fläschchen schwer, besteht in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt auch die Möglichkeit, eine Dosierspritze zu verwenden. Erhältlich ist sie in der Apotheke.

Richtige Dosierung je nach Hersteller unterschiedlich

Neben der Handhabung müssen Patienten für die richtige Dosierung beachten, dass der gleiche Wirkstoff von unterschiedlichen Herstellern oft unterschiedlich stark dosiert ist. So kann es vorkommen, dass bei einem Präparat bereits 20 Tropfen reichen, bei einem anderen hingegen 28 nötig sind. Wer sich bei der korrekten Dosierung unsicher ist, sollte Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker halten.

Quelle: ABDA

Das Team der Apotheke am Rathaus

Alle Mitarbeiter anzeigen

News

Kurz vorm Ziel am gefährlichsten
Kurz vorm Ziel am gefährlichsten

Herzgefahr beim Marathon

Langstreckenläufe muten dem Herz-Kreislauf-System einiges zu. In seltenen Fällen kann es sogar zu einem Herzstillstand kommen. Männer trifft es dabei bevorzugt – womöglich aufgrund typisch männlicher Persönlichkeitsmerkmale.   mehr

Migräne erhöht Glaukomrisiko

Junge rothaarige Frau bekommt den Augeninnendruck gemessen.

Augen kontrollieren lassen!

Menschen mit Migräne sollten regelmäßig ihre Augen kontrollieren lassen. Denn die Erkrankung macht nicht nur Kopfschmerzen, sie erhöht auch das Risiko für ein Glaukom, d.h. einen grünen Star.   mehr

Kortison in der Selbstmedikation
Person gibt Kortisonsalbe aus einer Tube auf den Finger.

Keine Angst vor Nebenwirkungen

Bei der Anwendung von Kortison fürchten viele Anwender*innen Nebenwirkungen. Ob die Sorge bei der Selbstmedikation berechtigt ist, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen.   mehr

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Apotheke am Rathaus
Inhaber Sven Gerster
Telefon 07454/9 58 10
Fax 07454/26 74
E-Mail info@apotheke-gerster.de