Brandverletzungen im Haushalt


Risiko besonders zur Weihnachtszeit
Brandverletzungen im Haushalt

Ob Kaminfeuer, brennende Kerzen oder die Tasse heißer Glühwein: Zur Weihnachtszeit tun sich im Haushalt viele Gefahrenquellen für Verbrennungen und Verbrühungen auf. Wie sich Risiken minimieren lassen.

Gefahrenquellen außer Kinder-Reichweite aufbewahren

Zu Verbrennungen oder Verbrühungen kommt es meist, wenn Kleinkinder versehentlich etwas Heißes berühren. „Bei kleinen Kindern ist die Haut noch besonders dünn und kann leicht geschädigt werden“, erklärt Dr. Utta Petzold von der Barmer Ersatzkasse. „Eine Tasse mit heißem Tee reicht schon aus, um schwere Verbrühungen beim Kind hervorzurufen.“ Verbrennen oder verbrühen sich kleine Kinder, sollten Eltern daher in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.Neben heißen Flüssigkeiten sind Bügeleisen, Herdplatten, brennende Kerzen, Streichhölzer und Feuerzeuge typische Gefahrenherde im Haushalt. Sie sind daher stets außer Reichweite von Kleinkindern abzustellen bzw. aufzubewahren. Zur Weihnachtszeit sollte um der Sicherheit willen elektrischen Kerzen am Christbaum der Vorzug gegeben werden.

Feuerlöscher griffbereit haben

Auch ältere Menschen sind, nicht nur in der Weihnachtszeit, häufiger von Brandverletzungen betroffen, da sie teilweise Gefahren falsch einschätzen und in ihrer Reaktionszeit beeinträchtigt sind. Vor allem beim Umgang mit brennenden Kerzen sollten sie einen Feuerlöscher oder einen Eimer mit Wasser bereitstehen haben.

Bei starken Schmerzen oder Blasenbildung zum Arzt

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einer Verbrennung, signalisieren starke Schmerzen oder Blasenbildung die Notwendigkeit, einen Arzt aufsuchen. Leichtere Verbrennungen können Erwachsene hingegen selbst zu Hause versorgen, so lange die betroffene Fläche nicht zu groß ist. „Als erstes sollte man kleine betroffene Hautpartien unter fließendem Wasser in Zimmertemperatur mindestens zehn Minuten lang kühlen“, weiß Petzold. Anschließend können feuchte Umschläge Linderung verschaffen.“

Quelle: Barmer

Das Team der Apotheke am Rathaus

Alle Mitarbeiter anzeigen

News

Mit Bewegung gegen Parkinson
Mit Bewegung gegen Parkinson

Gehen, Tanzen, Gewichte stemmen

Ohne Medikamente geht es nicht beim Morbus Parkinson. Die Erkrankten profitieren aber auch von nicht-medikamentösen Maßnahmen. So können sportliche Aktivitäten, aber auch Verfahren zum Stressabbau die Beschwerden häufig lindern.   mehr

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Apotheke am Rathaus
Inhaber Sven Gerster
Telefon 07454/9 58 10
Fax 07454/26 74
E-Mail info@apotheke-gerster.de