Gewichtsanstieg durch Antidepressiva


Unerwünschte Effekte vermeiden
Gewichtsanstieg durch Antidepressiva

Viele Menschen fürchten eine Gewichtszunahme, wenn sie Antidepressiva einnehmen. Glücklicherweise lassen sich unerwünschte Effekte wie diese mit Hilfe der richtigen Vorkehrungsmaßnahmen vermeiden.

Wie Antidepressiva und Gewichtszunahme zusammenhängen

Bei einer Depression leidet auch der Appetit. Viele Betroffenen essen entsprechend weniger und verlieren zwangsläufig an Gewicht. Unter der Einnahme von Antidepressiva normalisiert sich der Appetit wieder. „Die Gewichtszunahme liegt nicht daran, dass das Medikament selbst Kalorien hat, sondern dass man einfach mehr isst“, erklärt die Apothekerin Hiltrud von Gathen. „Wer von diesem Effekt weiß, kann entsprechend gegensteuern“. Bewährt haben sich Lebensmittel wie Müsli, Salate, Vollkornprodukte, Obst und Gemüse. Sie enthalten kaum Kalorien, liefern reichlich Vitamine und fördern mit ihrem hohen Ballaststoffanteil das Sättigungsgefühl.

Mundtrockenheit begünstigt eine Gewichtszunahme

Viele Antidepressiva rufen als Nebenwirkung Mundtrockenheit hervor. Gleichzeitig steigert sich unter der Therapie die Vorliebe für Süßes. Entsprechend greifen viele Betroffene instinktiv zu zuckerhaltigen Limonaden, Eistees oder Bonbons, um ihren Gaumen zu befeuchten. Durch diesen zusätzlichen Zuckerkonsum leisten sie unbewusst einer Gewichtszunahme Vorschub. Wer den unliebsamen Effekt vermeiden möchte, stellt am besten eine Flasche mit Wasser, eine Thermoskanne mit Kräutertee oder eine Schale mit Erdbeeren und anderem saftigem Obst als Durstlöscher bereit.

Weitere unerwünschte Effekte vermeiden

Nebenwirkungen wie Schwindel, Unruhe und Übelkeit stellen sich bevorzugt nach abruptem Absetzen des Medikaments ein. Abhilfe schafft ein allmähliches Ausschleichen des Arzneimittels. Welche schrittweise Dosisanpassung hierfür erforderlich ist, erfährt der  Betroffene beim Arzt. Ein Therapieabbruch ohne Erlaubnisse und Mitwissen des Arztes ist gefährlich und unter keinen Umständen ratsam. Bleiben zu Therapiebeginn die Arzneimittelwirkungen aus, besteht kein Grund zur Beunruhigung. Der stimmungsaufhellende Effekt der Antidepressiva macht sich nämlich erst nach ungefähr zwei Wochen bemerkbar.

Das Team der Apotheke am Rathaus

Alle Mitarbeiter anzeigen

News

Abnehmen mit Protein
Abnehmen mit Protein

Realität oder Mythos?

Tipps zum Abnehmen gibt es viele. Einem neuen Internet-Trend zufolge sollen Proteine helfen.  Stimmt´s?Einfluss auf Sättigung   mehr

Blutzucker besser im Griff
Blutzucker besser im Griff

Kontinuierlich Glukose messen

Je besser beim Diabetes der Blutzucker eingestellt ist, desto geringer sind Folgeschäden. Besonders gut klappt das Messen mit einem kontinuierlichen Glukosemonitoring.   mehr

Musizieren geht auf die Knochen
Musizieren geht auf die Knochen

Immer mit Maß!

Wer viel musiziert, sollte aufpassen: Denn geigen, trompeten und Klavier spielen belasten Sehnen und Gelenke. Vorbeugen tut gut – am besten mit der richtigen Technik und Ausgleichssport.   mehr

Fleischlos essen stört Wachstum nicht
Fleischlos essen stört Wachstum nicht

Kinder vegetarisch ernähren?

Entwarnung für Eltern, die ihren Nachwuchs vegetarisch ernähren möchten. Im Gegensatz zu früheren Vermutungen führt die fleischlose Kost bei Kleinkindern nicht zu Wachstumsstörungen.   mehr

Säureblocker kann Asthma fördern
Säureblocker kann Asthma fördern

Vorsicht bei Atemwegserkrankungen

Säureblocker gelten als gut verträglich. Bei längerfristiger Einnahme drohen allerdings Nebenwirkungen. Insbesondere für Patient*innen mit chronischen Atemwegserkrankungen kann das problematisch werden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Apotheke am Rathaus
Inhaber Sven Gerster
Telefon 07454/9 58 10
Fax 07454/26 74
E-Mail info@apotheke-gerster.de